
Tja, der Urlaub war eigentlich zu kurz, doch ein Tag davon war viel zu lang. Wie kann das sein? Ganz einfach: bei Windstärke 10 und 5 bis 6 Meter hohen Wellen auf der Nordsee können 12 Stunden endlos werden;-).
Doch der Reihe nach! In Warnemünde strahlte die Sonne auf vier aufgeregte Köpfe nieder und der Pool-Bereich samt Bar lud zum Verweilen ein. Am nächsten Tag wurden wir bereits von einem wolkenverhangenen Kopenhagen empfangen, doch die Temperaturen waren durchaus als angenehm zu bezeichnen.
In Oslo waren es dann nur noch 14° C, aber davon habe ich zum Glück nicht viel mitbekommen. Meine Lieben schickten mich zum Rundum-Verwöhn-Programm in die Spa-Abteilung. Abends wurde ich dann mit einem 6-Gänge-Menue im Rossini-Restaurant überrascht. Danach durften wir unsere rundgefutterten Bäuche noch bei einer ruhigen Nacht auf den bequemen Betten lagern.
Der eigentliche Seetag brachte dann das Schiff sprichwörtlich ins Rollen! Sturm braute sich zusammen und schüttelte Passagiere und Mannschaft ordentlich durch. Da konnte man an den Buffets echte Schiksale erleben: daneben geschüttete Suppen, weil die Luna einen Knicks machte. Teetassen balancierende Damen, die sich keinen Schritt mehr bewegen konnten, weil sie nicht mehr wußten in welche Richtung sie als nächstes geworfen wurden. Das war irgendwie herrlich komisch, wenn einem nicht schon so schlecht gewesen wäre.
In Hamburg empfing uns dann schauriges Wetter und da tat der Abschied nicht ganz so weh.
Das Beste vom Ende des Urlaubs war das Freudengeheul unserer Rotpelze, als wir sie wieder in Empfang nahmen. Dies entschädigte sehr;-)!!!

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